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Oktober 2012

Spannende Warten auf die Daten der US-Umsätze im Einzelhandel und der Eigenheimverkäufer

Zum Ende der letzten Woche konnte beobachtet werden, dass der US-Dollar einen deutlichen Abschwung gegenüber seinen größten Konkurrenten verzeichnen musste. Dies ist vor allem dadurch bedingt, dass Experten mit Spannung die Daten der Einzelhandelsumsätze in den USA erwarten, außerdem werden in diesen Tagen auch die Zahlen der Eigenheimverkäufe in den USA publiziert, was ebenfalls Einfluss auf die Entwicklung der Welt-Leitwährung haben dürfte.

Die Prognosen von Experten sehen diesbezüglich eher mau aus: Im Vergleich zu den Zahlen des Vormonats prognostiziert man einen Rückgang der Eigenheimverkäufe, welche sich negativ auf die Kursentwicklung des US-Dollar auswirken wird. Konkret bedeutet das: In den nächsten Tagen und Wochen wird es der US-Dollar eher schwer haben, sich von den jüngsten Kursverlusten wieder vollständig zu erholen.

Aufhalten könnte diesen Trend lediglich noch eine positive Meldung hinsichtlich der Umsatzzahlen im amerikanischen Einzelhandel. Doch auch hier rechnet man zunächst mit einem Rückgang der Umsätze gegenüber dem Vormonat, als sicher gilt dieser jedoch noch nicht. Das bedeutet: Entwickeln sich die Zahlen besser als erwartet, könnte der US-Dollar zumindest einige Kursverluste in den nächsten Tagen wieder gutmachen. Eine vollständige Erholung ist jedoch momentan eher unwahrscheinlich.

Zudem gibt es in den nächsten Tagen noch einige weitere Ereignisse, die Einfluss auf die Entwicklung der amerikanischen Währung haben könnten. So zum Beispiel die Rede des US-Notenbankpräsidenten, der Index der Einkaufsmanager im Distrikt Philadelphia sowie die Kernrate des Verbraucherpreisindex. Allerdings handelt es sich hierbei eher um wirtschaftliche Insiderformationen, die nach Ansicht vieler Experten nicht das Gewicht haben, große Veränderungen in der Kursentwicklung des US-Dollars zu bewirken.

Schauen wir zum Schluss noch kurz auf die aktuelle Entwicklung des Euro: Hier wirken sich die Bedenken über die wirtschaftliche Lage insbesondere in Griechenland weiterhin negativ auf die Kursentwicklung aus. Mit Spannung erwartet wird dagegen der EU-Wirtschaftsgipfel, welcher Auskunft über den aktuellen Stand der wirtschaftlichen Erholung in der Europäischen Union geben könnte. Erste positive Anzeichen wurden von Experten bereits gesichtet, so dass der Euro zumindest einige Kursverluste der Vergangenheit in Kürze wieder gutmachen könnte.


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